Immobiliensteuern in Deutschland

 

Steuerliche Behandlung in Deutschland

In Deutschland hat die Immobiliensteuer eine ganz ungewöhnliche Form. Das liegt daran, dass nicht das Objekt, wie ein Wohnhaus, eine Wohnung oder ein Bürogebäude, besteuert wird, sondern das Grundstück, auf dem sich dieses Gebäude befindet.
Diese Besonderheit beeinflusst die Immobilienbesteuerung sowohl beim Verkauf als auch beim Kauf.
  • Wenn ein ganzes Gebäude zum Verkauf angeboten wird (wie ein privates Wohnhaus oder eine Hütte), ist die Sache in der Regel klar, da sich nur ein Objekt auf dem Grundstück befindet und dieses vollständig in den Besitz des Käufers übergeht.
  • Im Falle einer Mehrfamilienwohnanlage wird ein Teil des Grundstücks im Verhältnis zur Größe der Wohnung an den Käufer übertragen. Der Teil wird als Prozentsatz berechnet.
Die Grundsteuer, die für das Jahr 2018 erhoben wird, fließt in den kommunalen Haushalt. Dies führt zu einer sehr loyalen Politik der städtischen Behörden gegenüber der Bauträger. Dieser Umstand erklärt auch die erheblichen Unterschiede bei den Steuersätzen.
Beim Kauf oder Verkauf gibt es ein wichtiges Thema: Nach deutschem Recht wird die Steuer auf den zum Jahresbeginn eingetragenen Eigentümer erhoben. Wird die Immobilie im Laufe des Jahres verkauft, sollte man vereinbaren, dass der Käufer den entsprechenden Betrag an den Verkäufer zurückzahlt. Diese jährliche Steuer von etwa 0,0035 % des Immobilienwertes ist an die Stadtverwaltung zu zahlen.
Das ist aber nicht alles. Mor-Shoval Consulting freut sich, Ihnen gegenüber sämtliche Fragen im Zusammenhang mit dem Kauf und Verkauf von Immobilien zu klären.

Grunderwerbs- und Umsatzsteuern

Die Grunderwerbssteuer ist innerhalb eines Monats nach Eingang der Rechnung vom Finanzamt fällig. Bei Zahlungsversäumnis dürfen keine Eintragungen im Grundbuch über den neuen Eigentümer vorgenommen werden und der Eigentümer kann den Besitz nicht antreten.
  • Der Kaufpreis der Immobilie ist der Ausgangspunkt für die Berechnung der fälligen Grunderwerbssteuern. Der Name des Kostenträgers ist im Vertrag angegeben. Im Allgemeinen ist dies der Käufer, es gibt jedoch auch Ausnahmen.
  • Der Steuersatz richtet sich nach dem jeweiligen Bundesland und liegt bei 3,5 bis 6,5 Prozent. Im Wesentlichen hängt der Steuersatz von der Region ab. Neue deutsche Steuern wirken sich nicht auf die Grunderwerbssteuer aus.
Mor-Shoval Consulting weist Kunden darauf hin, dass beide Vertragsparteien für die Zahlung verantwortlich sind. Zuerst wird die Rechnung an die in der Vereinbarung angegebene Partei gesandt. Bei Zahlungsausfall wendet sich das Finanzamt an die andere Partei.
  • · Ist die Immobilie weniger als 10 Jahre im Besitz des Verkäufers, fällt eine Spekulationssteuer an. Bei der Berechnung der zu entrichtenden Steuer beim Verkauf werden zunächst die Anschaffungskosten und der Verkaufspreis gegenübergestellt. Die fällige Steuer kann bis zu 45 % betragen.